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Aushebung? Es heisst Orientierungstag
«Sicherheit in und für unser Land geht uns alle an – auch uns Frauen»
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Karin Stadelmann
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Veröffentlicht :
2/3/2026
Lesezeit: 2min
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Sicherheit

Obligatorium für den Orientierungstag – Ja, weil …

Sicherheit geht uns alle an. Wenn junge Männer verpflichtet sind, sich über Armee und Zivilschutz zu informieren, sollte das auch für junge Frauen gelten. Ein obligatorischer Orientierungstag bedeutet keinen Zwang zum Dienst, sondern schafft Wissen und Entscheidungsgrundlagen.

2023 forderte ich im Kanton Luzern einen obligatorischen Orientierungstag für junge Schweizerinnen. Das Parlament erklärte den Vorstoss nur teilweise erheblich. Die Regierung zeigte sich zwar offen, doch mit einer teilweisen Erheblichkeit lässt sich wenig bewegen.

Heute unterstützt sie genau diesen Weg. Und der Bundesrat will ab 2030 einen obligatorischen Orientierungstag für Frauen einführen.

Manchmal setzt sich eine Überzeugung nicht sofort durch – sondern Schritt für Schritt. Auch wenn ich zugeben muss: Im politischen Betrieb geht es mir bisweilen zu langsam.

Im Februar 2022 mussten wir miterleben, wie Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begann. Eine Schlagzeile hat sich mir eingebrannt: In Europa herrscht Krieg.

Spätestens da wurde deutlich: Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Und ein Blick in den Nahe Osten zeigt erneut, die Situation ist unberechenbar.

Nicht nur deshalb, sondern auch weil ich immer wieder von jungen Frauen höre, dass sie grundsätzlich Interesse an sicherheitspolitischen oder militärischen Aufgaben hätten, bin ich überzeugt: Der Besuch eines Orientierungstages soll verpflichtend sein.

Heute gilt:

Junge Männer müssen sich über Armee und Zivilschutz informieren. Junge Frauen nicht. Das hat mit Gleichstellung wenig zu tun. Und genau darum geht es mir.

Der Dienst für Frauen bleibt freiwillig – auch in Zukunft. Aber die Information darüber sollte selbstverständlich sein. Wer Verantwortung übernehmen kann, soll zumindest wissen, wie.

Sicherheit ist keine Männeraufgabe. Sie ist eine staatspolitische Kernaufgabe. Und sie betrifft uns alle.

Der Frauenanteil in der Armee liegt bei rund 1,6 Prozent. Wer ernsthaft mehr Beteiligung will, kann nicht allein auf freiwillige Informationsangebote setzen. Freiwilligkeit erreicht meist jene, die sich ohnehin schon interessieren. Wer jedoch verpflichtet wird, sich zu informieren, setzt sich zumindest einmal mit der Frage auseinander – und vielleicht entsteht genau dort ein Entscheid.

Ein obligatorischer Orientierungstag schafft Sichtbarkeit. Er öffnet Perspektiven. Und er macht deutlich: Engagement für unser Land steht allen offen.

Dass Luzern diese Haltung nun einnimmt, ist richtig. Nicht, weil ich es 2023 gefordert habe – sondern weil die sicherheitspolitische Lage und die langfristige Sicherstellung unserer Strukturen klare Antworten verlangen.

Gleiche Information. Gleiche Chancen.

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20min.ch: "Obligatorische Info-Anlässe sollen Ausländer für Zivilschutz begeistern"
luzernerzeitung.ch: "Ja, Nein, Ja: Die Luzerner Regierung vollführt beim Armee-Infotag Pirouetten"
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