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Foto Karin Stadelmann: Eine Frau liest in einem Café eine Zeitung am Holztisch mit Tasse, Glas und Blume.
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Ich engagiere mich als Parteipräsidentin für Die Mitte, weil sie Verantwortung übernimmt, Menschen zusammenführt und Lösungen sucht, die im Alltag tragen. Sie steht für eine verlässliche, konstruktive Politik und für einen Kanton Luzern, der den Zusammenhalt stärkt.

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100 Fragen – 100 Antworten

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Wo merken Menschen, dass Politik fehlt?

Menschen merken das dort, wo der Alltag plötzlich organisiert werden muss und niemand klar zuständig ist. Nach einem Spitalaustritt etwa braucht eine ältere Person Medikamente, Hilfe im Haushalt, Fahrten zu Terminen und jemanden, der den Überblick behält. Auf dem Papier gibt es viele Stellen. In der Realität müssen oft Tochter oder Sohn telefonieren, koordinieren und Lücken schliessen. Dort fehlt Politik: wenn ein System Leistungen kennt, aber den Alltag nicht trägt.

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Warum ist gutes Altwerden oft Glückssache?

Weil heute sehr viel davon abhängt, wo jemand wohnt, wie viel Geld vorhanden ist und ob Angehörige mittragen können. Eine alleinstehende Frau in einer gut aufgestellten Gemeinde findet vielleicht rasch einen Mahlzeitendienst, eine Tagesstruktur und Begleitung zu Arztterminen. Zwei Dörfer weiter gibt es kaum etwas Vergleichbares oder nur Angebote, die sie sich kaum leisten kann. Dann entscheidet der Wohnort über Lebensqualität. Das ist für mich kein tragfähiges System.

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Wer trägt Betreuung heute im Stillen?

Noch immer vor allem Angehörige. Zwar gibt es erste Spitex-Modelle, bei denen pflegende Angehörige für bestimmte Leistungen angestellt und vergütet werden. Das ist ein richtiger erster Schritt. Im Alltag bleibt aber vieles ungedeckt: Begleitung, Koordination, Gespräche, Fahrten oder kurzfristige Entlastung. Genau dort braucht es verlässlichere Betreuung und eine bessere Finanzierung. Klar ist auch: Über das Älterwerden sollten wir uns frühzeitig Gedanken machen. Gute Rahmenbedingungen beginnen lange vor dem hohen Alter.

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Was fehlt zwischen Daheim und Heim?

Es fehlt verlässliche Betreuung im Alltag. Viele Menschen brauchen noch keinen Heimplatz, kommen aber auch nicht mehr ganz allein durch den Tag. Ein Beispiel ist ein Mann nach einem Sturz, der eigentlich zuhause leben könnte, wenn jemand regelmässig nach ihm schaut, mit ihm einkaufen geht, ihn bei Terminen unterstützt und ihm eine Tagesstruktur gibt. Pflege allein löst das nicht. Diese Phase ist heute zu wenig organisiert und vor allem zu wenig finanziert.

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Warum verlassen Fachkräfte ihren Beruf?

Viele verlassen ihn, weil die Arbeit immer dichter wird und zu wenig Spielraum bleibt für das, wofür sie ausgebildet sind. Eine Pflegefachperson will Menschen begleiten, beruhigen und professionell versorgen. Wenn sie aber gleichzeitig Personalmangel auffangen, dokumentieren, koordinieren und unter Zeitdruck funktionieren muss, steigt der Frust. Ein konkretes Beispiel ist der Abenddienst, in dem für Gespräche mit Patientinnen oder Angehörigen kaum Zeit bleibt, weil schon die nächste Aufgabe drängt. Auf Dauer hält das viele aus dem Beruf heraus statt im Beruf.

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Sind Frauen heute sicher?

Gewalt gegen Frauen passiert nicht nur auf der Strasse. Viele Frauen erleben sie dort, wo sie sich sicher fühlen sollten, zuhause. Ein konkretes Beispiel ist die Frau, die sich trennt und danach kontrolliert, bedroht oder unter Druck gesetzt wird. Nach aussen läuft der Alltag weiter, im Innern wächst die Gefahr. Meine Antwort darauf: früher Schutz, klare Anlaufstellen, schnelle Hilfe und Behörden, die Warnzeichen ernst nehmen und konsequent handeln. Es braucht aber auch mehr Aufklärung darüber, wie wir uns als Gesellschaft verhalten, hinschauen und reagieren müssen, damit Frauen sich sicherer fühlen und Betroffene früher Unterstützung erhalten

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Was beschäftigt Luzern im Alltag?

In vielen Gesprächen geht es um Gesundheit, Betreuung, Bildung und Fachkräfte. Das betrifft Familien, Betriebe und Gemeinden direkt. Ich setze mich dafür ein, dass diese Anliegen aufgenommen, eingeordnet und in konkrete politische Arbeit übersetzt werden.

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Was verbindet Sie mit dem ganzen Kanton?

Ich komme aus der Stadt Luzern und bin im ganzen Kanton unterwegs. In den Gemeinden, die ich besuche, höre ich sehr direkt, was die Menschen vor Ort beschäftigt. Das hilft mir, politische Arbeit aus der Sicht des ganzen Kantons zu machen.

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Was bringt Ihnen die ganze Parteiarbeit?

Parteiarbeit bedeutet, Anliegen aufzunehmen, Gespräche zu führen und Verantwortung zu übernehmen. Ich erlebe sehr direkt, was die Menschen im Kanton bewegt. Das hilft, Themen richtig einzuordnen und daraus wirksame politische Arbeit zu machen.

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Was bedeutet Zuwanderung für Luzern?

Luzern liegt beim Ausländeranteil unter dem Schweizer Durchschnitt. Ende 2024 lag der Anteil im Kanton bei 21,5 Prozent, schweizweit bei 27,4 Prozent. Die Zahl allein erklärt den Alltag aber zu wenig. Spürbar wird Zuwanderung dort, wo Integration gelingen muss: in der Schule, bei der Sprache, in den Gemeinden und im Arbeitsmarkt. Im Schuljahr 2024/25 nutzten rund 10 000 Luzerner Schülerinnen und Schüler Deutsch als Zweitsprache. Für mich heisst das: Integration muss früher, klarer und verbindlicher greifen. Wer hier lebt, soll Deutsch lernen, arbeiten können, unsere Regeln respektieren und Teil des Alltags werden. Dafür brauchen Schulen und Gemeinden konkrete Entlastung: genügend Deutschförderung, frühe Sprachförderung, Schulsozialarbeit, klare Zuständigkeiten und eine Finanzierung, die zur Belastung vor Ort passt. Also: Fordern und fördern!